Rechtsgebiet Bankrecht

Das Organisations- und Geschäftsrecht der Kreditinstitute hat sich zu einem Rechtsgebiet entwickelt, das aufgrund der zahlreichen betroffenen Regelungsbereiche und der Vielfalt der Rechtsprechung besonders komplex und unübersichtlich ist.

Die Finanzdienstleistungsinstitute verfügen über eigene Rechtsabteilungen. Der Schwerpunkt von LBG liegt deshalb in der Beratung und Vertretung des Verbrauchers. Dabei geht es vor allem um Pflichten und Haftung im Rahmen der Geschäftsverbindung zwischen Kreditinstitut und Kunde, zum Beispiel Bankauskünfte, Kontoführung, Kreditverträge, Bürgschaften und Grundpfandrechte. Besondere Bedeutung haben gerade in jüngster Zeit das Wertpapier- und Einlagegeschäft.

Oft sind Fragen aus dem Fachbereich Bankrecht verknüpft mit Problemen aus den Fachbereichen Bau- und Immobilienrecht.

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Aktuelles

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Schadensersatz ist nicht nach den fiktiven Mängelbeseitigungskosten zu bemessen

Der BGH hat am 22.02.2018 entschieden, dass ein Besteller, der das Werk behält und den Mangel nicht beseitigen lässt, im Rahmen eines Schadensersatzanspruchs statt der Leistung seinen Schaden nicht nach den fiktiven Mängelbeseitigungskosten bemessen kann. Damit gibt der Bundesgerichtshof seine bisherige Rechtsprechung auf. Der Besteller, der keine Aufwendungen zur Mängelbeseitigung tätigt, hat keinen Vermögensschaden in Form und Höhe dieser fiktiven Aufwendungen. Der Schaden wird in der Weise bemessen, dass im Wege einer Vermögensbilanz die Differenz zwischen dem hypothetischen Wert der durch das Werk geschaffenen oder bearbeiteten, im Eigentum des Bestellers stehenden Sache ohne Mangel und dem tatsächlichen Wert der Sache ermittelt wird.

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