Rechtsgebiet Baurecht

Wo gebaut wird, erbringen viele Beteiligte unternehmerische Leistungen. Technische, wirtschaftliche und organisatorische Probleme bei der termingerechten Bauabwicklung führen in der Praxis immer wieder zu rechtlichen Auseinandersetzungen. Hier werden hohe Anforderungen an den Rechtsanwalt gestellt, denn das private Baurecht ist eine komplexe Materie. Gesetzliche Regelungen und vertragliche Vereinbarungen mit oft umfangreichen und technisch schwierigen Sachverhalten greifen ineinander.

Aus den wenigen Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches haben sich in der Rechtsprechung Rechtsgebiete wie das Bauvertragsrecht, Architektenrecht und Bauträgerrecht entwickelt. Hinzu kommen spezielle Gesetze und Verordnungen.

Unsere Kompetenz auf diesen Gebieten ist bereits bei der vorbereitenden anwaltlichen Beratung und Gestaltung von Verträgen (zum Beispiel Bauvertrag, Bauträgervertrag, Baubetreuungsvertrag, Generalunternehmervertrag, Architekten-, Statiker- und Ingenieurvertrag) ein großer Vorteil für unsere Mandanten. Und natürlich auch, wenn es darum geht, Ansprüche gerichtlich durchzusetzen.

Schwerpunkte baurechtlicher LBG Tätigkeit sind:

  • Beratung vor Abschluss von Verträgen
  • Gestaltung von Bauvertrag und besonderen Arten von Bauverträgen
  • Vertragsabwicklung, insbesondere
    • Herstellung des vereinbarten Werkes
    • Vergütung von Bauleistungen einschließlich Honorare von Architekten und Ingenieuren
    • Mängelhaftung, Gewährleistung einschließlich Schadenersatz, außergerichtliche Erledigung
  • Anspruchssicherung
  • Beweisverfahren
  • Vorbereitung und Durchführung des Bauprozesses

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Vertrag über ein Benutzerkonto bei einem sozialen Netzwerk ist vererbbar

Der BGH hat am 12.07.2018 entschieden, dass ein Vertrag über ein Benutzerkonto bei einem sozialen Netzwerk im Wege der Gesamtrechtsnachfolge auf die Erben des ursprünglichen Kontoberechtigten übergeht und diese einen Anspruch gegen den Netzwerkbetreiber auf Zugang zu dem Konto einschließlich der darin enthaltenen Kommunikationsinhalte haben. Auch Rechtspositionen mit persönlichen Inhalten gehen nach der gesetzgeberischen Wertung auf die Erben über. Auch Tagebücher und persönliche Briefe werden vererbt. Es bestehe aus erbrechtlicher Sicht kein Grund dafür, digitale Inhalte anders zu beurteilen.

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