Rechtsgebiet Baurecht

Wo gebaut wird, erbringen viele Beteiligte unternehmerische Leistungen. Technische, wirtschaftliche und organisatorische Probleme bei der termingerechten Bauabwicklung führen in der Praxis immer wieder zu rechtlichen Auseinandersetzungen. Hier werden hohe Anforderungen an den Rechtsanwalt gestellt, denn das private Baurecht ist eine komplexe Materie. Gesetzliche Regelungen und vertragliche Vereinbarungen mit oft umfangreichen und technisch schwierigen Sachverhalten greifen ineinander.

Aus den wenigen Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches haben sich in der Rechtsprechung Rechtsgebiete wie das Bauvertragsrecht, Architektenrecht und Bauträgerrecht entwickelt. Hinzu kommen spezielle Gesetze und Verordnungen.

Unsere Kompetenz auf diesen Gebieten ist bereits bei der vorbereitenden anwaltlichen Beratung und Gestaltung von Verträgen (zum Beispiel Bauvertrag, Bauträgervertrag, Baubetreuungsvertrag, Generalunternehmervertrag, Architekten-, Statiker- und Ingenieurvertrag) ein großer Vorteil für unsere Mandanten. Und natürlich auch, wenn es darum geht, Ansprüche gerichtlich durchzusetzen.

Schwerpunkte baurechtlicher LBG Tätigkeit sind:

  • Beratung vor Abschluss von Verträgen
  • Gestaltung von Bauvertrag und besonderen Arten von Bauverträgen
  • Vertragsabwicklung, insbesondere
    • Herstellung des vereinbarten Werkes
    • Vergütung von Bauleistungen einschließlich Honorare von Architekten und Ingenieuren
    • Mängelhaftung, Gewährleistung einschließlich Schadenersatz, außergerichtliche Erledigung
  • Anspruchssicherung
  • Beweisverfahren
  • Vorbereitung und Durchführung des Bauprozesses

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Aktuelles

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Umgangsrecht der Großeltern und Kindeswohl

Der Bundesgerichtshof hat am 12.07.2017 entschieden, dass der Umgang der Großeltern mit dem Kind regelmäßig nicht seinem Wohl dient, wenn die - einen solchen Umgang ablehnenden - Eltern mit den Großeltern so zerstritten sind, dass das Kind bei einem Umgang in einen Loyalitätskonflikt geriete. der Erziehungsvorrang ist von Verfassung wegen den Eltern zugewiesen. Mißachten Großeltern diesen, läßt dies ein Umgangsrecht nach § 1685 I BGB nicht als kindeswohldienlich erscheinen.

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