Rechtsgebiet Baurecht

Wo gebaut wird, erbringen viele Beteiligte unternehmerische Leistungen. Technische, wirtschaftliche und organisatorische Probleme bei der termingerechten Bauabwicklung führen in der Praxis immer wieder zu rechtlichen Auseinandersetzungen. Hier werden hohe Anforderungen an den Rechtsanwalt gestellt, denn das private Baurecht ist eine komplexe Materie. Gesetzliche Regelungen und vertragliche Vereinbarungen mit oft umfangreichen und technisch schwierigen Sachverhalten greifen ineinander.

Aus den wenigen Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches haben sich in der Rechtsprechung Rechtsgebiete wie das Bauvertragsrecht, Architektenrecht und Bauträgerrecht entwickelt. Hinzu kommen spezielle Gesetze und Verordnungen.

Unsere Kompetenz auf diesen Gebieten ist bereits bei der vorbereitenden anwaltlichen Beratung und Gestaltung von Verträgen (zum Beispiel Bauvertrag, Bauträgervertrag, Baubetreuungsvertrag, Generalunternehmervertrag, Architekten-, Statiker- und Ingenieurvertrag) ein großer Vorteil für unsere Mandanten. Und natürlich auch, wenn es darum geht, Ansprüche gerichtlich durchzusetzen.

Schwerpunkte baurechtlicher LBG Tätigkeit sind:

  • Beratung vor Abschluss von Verträgen
  • Gestaltung von Bauvertrag und besonderen Arten von Bauverträgen
  • Vertragsabwicklung, insbesondere
    • Herstellung des vereinbarten Werkes
    • Vergütung von Bauleistungen einschließlich Honorare von Architekten und Ingenieuren
    • Mängelhaftung, Gewährleistung einschließlich Schadenersatz, außergerichtliche Erledigung
  • Anspruchssicherung
  • Beweisverfahren
  • Vorbereitung und Durchführung des Bauprozesses

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Aktuelles

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Heckenhöhe bei Grundstücken in Hanglage

Der BGH hat am 02.06.2017 entschieden, dass bei einer Grenzbepflanzung eines Grundstücks, das tiefer liegt als das Nachbargrundstück, die Pflanzenwuchshöhe von dem höheren Geländeniveau des Nachbargrundstücks aus zu messen ist.
Die zulässige Höhe von an der Grenze zu einem Nachbargrundstück befindlichen Pflanzen ist grundsätzlich von der Stelle aus zu messen, von der sie aus dem Bodeen treten.
Das gilt allerdings dann nicht, wenn die Pflanzen auf einem Grundstück stehen, das tiefer ist als das Nachbargrundstück. In diesem Fall ist eine Beeinträchtigung des höher gelegenen Grundstücks erst möglich, wenn die Pflanzen dessen Höhenniveau erreichen.

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