Rechtsgebiet Medizinrecht

Streitigkeiten zwischen Ärzten und Ihnen, Krankenhäusern und Patienten, kann es nicht nur in Bezug auf selbst zu tragende Kosten geben, sondern natürlich auch dann, wenn Anhaltspunkte dafür bestehen, dass die Krankenbehandlung nicht fachgerecht erfolgte. Die Sorgfaltspflichten der Behandler setzen früh ein und beginnen beispielsweise bei der richtigen Aufklärung über geplante oder auch nur mögliche Eingriffe.

Wenn auch nur der Verdacht einer falschen ärztlichen Behandlung besteht, gibt es im Vorfeld eines gerichtlichen Klageverfahrens die Möglichkeit, ein Schlichtungsverfahren durchzuführen, um weitere Erkenntnisse zu erlangen.

Wir schalten in der Regel auch beteiligte Krankenkassen ein und arbeiten mit einer Vielzahl von Fachärzten zusammen, die den Fall des Patienten oder des Arztes von Anfang an mitberatend begleiten.

Die verantwortungsvolle Arbeit der Ärzte und Apotheker begleiten wir darüber hinaus beratend in Fragen des Rechts, der privaten und gesetzlichen Krankenversicherung sowie des Arzneimittelrechts.

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Aktuelles

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Schadensersatz ist nicht nach den fiktiven Mängelbeseitigungskosten zu bemessen

Der BGH hat am 22.02.2018 entschieden, dass ein Besteller, der das Werk behält und den Mangel nicht beseitigen lässt, im Rahmen eines Schadensersatzanspruchs statt der Leistung seinen Schaden nicht nach den fiktiven Mängelbeseitigungskosten bemessen kann. Damit gibt der Bundesgerichtshof seine bisherige Rechtsprechung auf. Der Besteller, der keine Aufwendungen zur Mängelbeseitigung tätigt, hat keinen Vermögensschaden in Form und Höhe dieser fiktiven Aufwendungen. Der Schaden wird in der Weise bemessen, dass im Wege einer Vermögensbilanz die Differenz zwischen dem hypothetischen Wert der durch das Werk geschaffenen oder bearbeiteten, im Eigentum des Bestellers stehenden Sache ohne Mangel und dem tatsächlichen Wert der Sache ermittelt wird.

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